Historische Aufnahmen und Grafik ergänzen sich zu mehrschichtigen Filmexponaten, die die Originalobjekte der Ausstellung unterstützen. Mit geringer Bautiefe fügen sie sich in die denkmalgeschützte Architektur ein.
Die Verknüpfung von Bewegtbild und Grafik ermöglicht die sowohl zeitliche als auch topografische Zuordnung der Bilder. Selbst zerstörte Bauwerke wie die Festung Küstrin kann der Betrachter in ihrer räumlichen Anordnung begreifen.
Beim filmischen Gang durch die verschiedenen Epochen füllen Video- und Fotomontagen bestehende Lücken in der historischen Dokumentation der Orte. Dargestellt werden beispielsweise drei historische Phasen des Spandauer Festungsgefängnisses: Die Zeit als Gefängnis für Kriegsgefangene im 1. Weltkrieg, die NS-Zeit (ohne verfügbare Bilder) und die Nachkriegszeit als Kriegsverbrechergefängnis.